Montag, 06.09.2010
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06.07.10 Projekt Un?bekannt!

Wirtschaftsjunioren fördern Integration von Menschen mit Behinderungen

Die Wirtschaftsjunioren Hagen/Ennepe-Ruhr e.V. bieten in Kooperation mit der Evangelischen Stiftung Volmarstein Unternehmern mit Hilfe des Projektes „UN?bekannt!“ die Möglichkeit, einen Fachmann in ihr Unternehmen einzuladen, der die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen in den Betrieben vor Ort individuell ermittelt und vorstellt.

 

„Der Fokus der Betrachtung liegt hierbei im ersten Schritt ausschließlich auf der Ermittlung von Arbeitsbereichen, die an Menschen mit Behinderungen abgegeben werden können und dazu beitragen, den Betrieb selbst positiv, produktiv und qualitativ zu verbessern – unabhängig von der möglichen Art der Teilhabe oder Art der Behinderung“, erklärt Knut Schuster, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Hagen/Ennepe-Ruhr e.V.

 

Es entsteht so ein regionaler „Angebotskatalog”, der die Teilhabemöglichkeiten, also Unternehmer und Unternehmen, aufzeigt, welche Möglichkeiten es, gibt Menschen mit Behinderungen einzusetzen. Gleichzeitig wird ein „Anforderungkatalog” erstellt, der den Einrichtungen der Behindertenhilfe helfen soll, die Anforderungen des Unternehmens frühzeitig zu erkennen, um im Vorfeld bereits darauf reagieren zu können. „Die Schnittstelle zwischen Unternehmen, die Arbeitsplätze anbieten, und den Rehaträgern, die Arbeit und Arbeitsplätze suchen, bekommt so eine neue Qualität. Zugleich können Vorbehalte in den Unternehmen abgebaut und Transparenz geschaffen werden“, erklärt Projektleiter Christian Münch, Evangelische Stiftung Volmarstein.

 

Dem Unternehmer werden bezogen auf seinen Betrieb die möglichen Vorteile durch die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aufgezeigt. Ob Entlastung von hochqualifizierten Arbeitnehmern, qualitativen Verbesserungen in der Produktion, Organisationsverbesserungen, Fördermöglichkeiten aber auch die soziale Außenwirkung – die gesamte Bandbreite wird betrachtet.

 

„Zusätzlich geben wir den Rehaträgern wichtige Hinweise, wie sie gegenüber den Unternehmern erfolgreicher auftreten können, indem wir die Interessen und Bedürfnisse der Unternehmer vermitteln. So können sich die Rehaträger besser aufstellen und den einzelnen Menschen mit Behinderung besser vorbereiten. Die Kostenträger bekommen ebenfalls eine individuellere Sicht der Unternehmer, um ihre Förderprogramme möglicherweise effektiver zu gestalten“, so Knut Schuster und Christian Münch.

 

Weitere Infos erteilt Christian Münch unter Telefon (02335) 639 35 00 oder E-Mail chr.muench@online.de.



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Projekt unbekannt 2
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